Rene Kogler der neue Weltmeister der diatonischen Harmonik

16 Jahre ist es her, dass der damals 7 jährige Rene Kogler zuhause in Deutschfeistritz in der Steiermark eine alte Harmonika in einer Ecke entdeckte und erstmals ein solches Instrument berührte! Da seine Eltern selbst stets musikalisch erfolgreich unterwegs waren (Sieger der Krone der Volksmusik1991) war er mit den Klängen des  Instrumentes stets vertraut.
Er begann heimlich zu üben (Die Familie bemerkte es erst nach Monaten) und versuchte gehörte Stücke von Tonträgern wiederzugeben. Als die Familie es bemerkte war ihm das bereits gelungen und spielte selbststolz sein erarbeitetes Repertoire vor. Da er das  gleich richtig gut machte, entschlossen sich die Eltern

ihn ohne Lehrer fortfahren zu lassen. Damals hörte er sich jeden Abend die Tonaufnahmen seiner Idole an und träumte davon irgendwann so spielen zu können.
Dieser Traum sollte wahr werden, doch niemand hätte gedacht dass er all seine Idole um ein Vielfaches überbieten wird und  einen Wegweiser für die gesamte Harmonikaszene darstellen wird.
Der ehrgeizige junge Mann mit nerven aus Stahl übte stundenlang auf seinem Instrument, an Spitzentagen sogar bis zu 16! Stunden.
Kogler der auf diesem Instrument bis heute Autodidakt ist, erlernte in der Musikhauptschule das Spiel auf dem Klavier und zeigte auch auf diesem Instrument beachtliche Leistungen.
Trotz übernatürlicher musikalischer Begabung entschied sich der junge Steirer für den Beruf Kfz-Techniker den er auch abgeschlossen hat.
Zur gleichen Zeit hat er auch begonnen mit seinen Eltern zusammen Musik zu machen und ist nun seit 2005 als Harmonika-Spieler und Keyboarder von Ingrid & Steirerboys unterwegs.
Kogler entschied sich 2007 das erste mal an einem Wettbewerb teilzunehmen und fuhr gleich zu Weltmeisterschaft in Sterzing (Südtirol) wo er als Quereinsteiger sich den 8. Platz sichern konnte.
Kogler hatte viel gelernt dabei, wußte jetzt auf was es ankommt. Die nächste Harmonika Weltmeisterschaft die in einem zweijährigem Abstand abgehalten wird, fand in St. Kanzian am Klopeinersee (Kärnten) statt. Dort zeigte er der hochkarätigen Jury wie kein anderer zuvor, wie gewaltig man sich in zwei Jahren steigern kann und nahm den Vize-Weltmeistertitel 2009 mit nach Hause. Obwohl der zweite Platz eine außergewöhnliche Leistung war und Kogler einige Ex-Weltmeister hinter ihm verblassen ließ war der junge Mann noch immer nicht zufrieden.

Am 03. Juni 2011 war es soweit, Rene Kogler kommt als Vizeweltmeister nach Inzell (Bayern) wo in der großen Max Aicher Arena die Harmonika WM abgehalten wurde. Diesmal hatte der junge Mozart der Harmonika nichts dem Zufall überlassen. Mit seinen Eigenkompositionen zeigte er abermals wie zwei Jahre zuvor wie weit sich der Horizont der Steirischen(diatonischen) Harmonika ausgebreitet hat. Auch die Namen der Kompositionen(Verrückt nach den Sternen; Lichtjahre voraus) machten deutlich worauf Kogler hinaus will. Koglers Leistung überzeugte diskussionslos und kam auch bei dem Publikum so gut an wie kein anderes Programm eines Spielers! Diesmal hatte sich Kogler als Harmonikaspieler sowie auch als Komponist selbst übertroffen. Beim Siegerkonzert behauptete der Steirer, der mit einem riesigen Abstand auf den Zweitplazierten die Weltmeisterschaft gewonnen hat, sich noch einmal und konnte guter Dinge wieder in Österreich einreisen! Der junge Weltmeister hatte außerdem alle zwei Spitzenplätze in der Champions Class (höchste Klasse) erreicht, während andere Doppelerfolge immer durch die Teilnahme an verschiedene Altersklassen zustande kommen. Zukunftspläne hat der angehende Volksmusiklehrer (Student der KUG Graz) zur genüge, wie zum Beispiel Konzerte bei denen man die Steirische Harmonika in Rock Pop Jazz Klassik, und Country-Musik zum Einsatz bringt. Auf jeden Fall hat Österreich einen weiteren großen Sohn dazu gewonnen der ein musikalischer Tausendsassa ist und seinem Titel Weltmeister der diatonischen Harmonika 2011 auf alle Fälle schwer verdient hat!

Frühling 2012 in Portoroz

„Frühling  in Portoroz“

 

„Neuer Weltmeister" und

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„Frühling  in Portoroz“